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Melodifestivalen 2015: 3. Semi – Östersund
Melodifestivalen 2015: 3. Semi - Östersund

Melodifestivalen 2015: 3. Semi – Östersund

Wir schwärmen immer noch von Magnus Carlsson und seinem Schwedenschlager „Möt mig i Gamla stan“ und in Schweden geht es schon wieder weiter. Mädels, die Zeit rennt. Das dritte Semi von Melodifestivalen 2015 im beschaulichen Östersund steht an. Packen wir’s an.

Kommenden Samstag heißt es wieder „Nu kör vi“. Dieses Mal in Östersund. Einer kleiner Stadt in Nordschweden. Es gibt eine Universität, einen kleinen Flughafen und viel Wasser. Aber gibt es dort auch Schwedenschlager-Potenzial?

Melodi Nummer Ett
Ellen Benediktson – Imsomnia
Text & Musik: Ellen Benediktson, Anders Wrethov

Die gute Ellen, die uns im vergangenen Jahr so sehr mit „Songbird“ verzaubert hat, macht in diesem Jahr auf Vamp und sieht im Gesicht aus wie eine Darstellerin aus der Rocky Horror Picture Show. Das Ellen Songs wie „Songbird“ privat gar nicht hört, sagte sie bereits im letzten Jahr. Daher ist es nicht weiter überraschend, dass sie in diesem Jahr mit einem Song in Richtung Elektropop beim Mello antritt. Und für uns ist es nicht überraschend, wenn sie in der ersten Runde rausfliegt.
Tendenz: Darauf ein Schörlchen.

Melodi Nummer Två
Kalle Johansson – För din skull
Text & Musik: Martin Eriksson, Thomas G:son, Thomas Karlsson

Kalle’s Lied wird als sehr poppig und eingängig beschrieben. Wundert mich jetzt nicht, wurde es doch schließlich von G:son – the Master of Schwedenschlager himself – geschrieben. Ob der 17-jährige Kalle es allerdings schafft einen eingängigen Schwedenschlager rüber zu bringen, der mich mehr verzaubert als „Möt mig i Gamla stan“?
Tendenz: Lassen wir uns überraschen.

Melodi Nummer Tre
Andreas Weise – Bring Out the Fire
Text & Musik: Henrik Jansson, Thomas G:son, Anton Malmberg Hård af Segerstad

„Mein Song geht in Richtung Robbie Williams“. Äh ja danke, ich für meinen Teil hoffe, dass ich bei Melodi Nummer Tre bereits im Schörlchenrausch bin. Gemeinsam mit Doro und Erika lausche ich dann für 3 Minuten noch einmal „Hello Hi“ von Dolly Style und habe den Idol-Teilnehmer bereits vergessen. Schade, die Produzenten und Texter könnten einen Schwedenschlager vermuten lassen.
Tendenz: „I am Molly, I am Holly, I am Polly, Hello Hi“

Melodi Nummer Fyra
Andreas Johnson – Living to Die
Text & Musik: Andreas Johnson, Bobby Ljunggren, Karl-Ola Kjellholm

Die Schweden scheinen immer noch nicht genug von ihm zu haben. Ich für meinen Teil schon. Ich bin ja kein Andreas-Fan mehr, seit dem er versucht hat die fantastische Carola in 2008 zu sich in den Abgrund zu ziehen. Und wieder kommt er mit einer Rock-Balladen-Hymne um die Ecke. Dieses Mal heißt das ganze „Living to Die“. Tun wir das nicht alle?
Tendenz: Schörlchen until I die.

Melodi Nummer Fem
Isa – Don’t Stop
Text & Musik: Isa Tengblad, Johan Ramström, Gustaf Svenungsson, Magnus Wallin, Oscar Merner

Die kleine, süße Isa. Zum ersten Mal beim Melodifestivalen dabei. Ihre Nummer beschreibt sie als Up-Tempo, sehr eingängig, poppig, so in Richtung Taylor Swift. Mit Taylor Swift konnte ich mich bisher ja nicht so anfreunden. Liegt aber eher daran, dass ich mich nicht wirklich mit ihr befasst habe. Warten wir mal ab, was uns da am Samstag erwartet.
Tendenz: Lassen wir uns überraschen.

Melodi Nummer Sex
Kristin Amparo – I See You
Text & Musik: Kristin Amparo, Fredrik Kempe, David Kreuger

Die gute Kristin, die uns vor zwei Jahren den besten Tipp unseres so jungen Lebens gab: Dance Our Tears Away. In Schweden hatte sie zusätzlich mit „Din Soldat“ noch einen großen Hit, der hier im Schwedenschlagerland aber keine große Beachtung fand. Nun hat sie sich eine Ballade von Fredrik Kempe servieren lassen. Wir entscheiden am Samstag ob sie uns schmeckt.
Tendenz: Lassen wir uns überraschen.

Melodi Nummer Sju
Jon Henrik Fjällgren – Jag är fri
Text & Musik: Jon Henrik Fjällgren, Erik Holmberg, Tony Malm, Josef Melin

Der schnuckelige Jon ist ein Anwärter für das Finale. Eigentlich muss niemand mehr singen, es scheint eh schon fest zu stehen, dass nur Jon Henrik – wie ich ihn gerne nenne – es ins Finale schafft (neben Kristin). Meine Musik ist das was er bisher gemacht hat nicht. Aber warten wir mal den Samstag ab.
Tendenz: Überraschungsschörlchen.

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